Chancen und Risiken bei Mittelstandsanleihen

Menschen, die ihr Geld vorhaben, anzulegen, sollten natürlich auf viele Kriterien achten, damit sie schlussendlich nicht enttäuscht werden, oder gar einiges von ihrem Geld verlieren.

Da Tages- und Festgeld eher niedrig verzinst werden, lockt es natürlich besonders, in Mittelstandsleihen zu investieren. Hier locken bis zu 7% Zinsen. Doch natürlich kommen hier einige Risiken auf die Investoren zu.

Risiken und Chancen im Vergleich

Hat man vor, in Mittelstandsleihen zu investieren, so sollte man im Vorfeld die Chancen und Risiken miteinander vergleichen und abwägen, welche der beiden überwiegen. Natürlich können Investoren hier wesentlich mehr Geld gewinnen. Hier gewinnt man im Durchschnitt 7%, was man bei anderen Investitionen normalerweise nicht bekommt. Menschen, die hier ihr Geld vervielfachen wollen, gehen natürlich ebenso einige Risiken, die man ebenfalls abwägen sollte, ein. Bei dieser Schuldverschreibung leiht man sein Geld einem mittelständigen Unternehmen, was mit sieben, bis zu neun Prozent verzinst wird. Der Zeitraum, für diesen man das Geld verleiht, wird vertraglich festgelegt. In der Regel handelt es sich hierbei um ein paar Jahre. In den meisten Fällen bekommen die Investoren, die das Geld verliehen haben, einmal im Jahr einen sogenannten Coupon. Hierbei handelt es sich um die Zinszahlung, die man auf das verliehene Geld bekommt.

Weiterlesen →

Zentralisierung des Einkaufs in der Industrie

Der Einkauf im Unternehmen ist eines der größten Kostenfaktoren – und für viele ein Buch mit sieben Siegeln. In vielen Firmen hat jede Abteilung einen eigenen Einkauf, ein eigenes Bestellwesen und teilweise sogar eigene Lieferanten. Diese Unübersichtlichkeit sorgt dafür, dass die Kosten für Materialien oft nicht zu kontrollieren und zu senken sind. In vielen Unternehmen werden Waren mehrfach in großen Mengen angeschafft und nehmen nicht nur Lagerplatz in Anspruch, sondern kosten auch unnötig viel Geld. Kapital, das eingespart werden kann, wenn eine zentrale Organisationseinheit die Einkäufe für alle Abteilungen eines Unternehmens überwacht und steuert.

Weiterlesen →

Die Ehrenamtskarte fördert soziales Engagement

Ohne das Ehrenamt wären viele soziale Projekte und Institutionen undenkbar und der Einsatz vieler fleißiger Hände, die unentgeltlich arbeiten, unterstützt ganze Landstriche beim Erhalt von Einrichtungen, Gebäuden oder Instituten. Die Feuerwehr arbeitet zumeist ehrenamtlich und auch die Rettungskräfte opfern ihre Freizeit für den Dienst an der Allgemeinheit. Denkmalschutz Immobilien werden durch den Einsatz von ehrenamtlich tätigen Architekten und Helfern gepflegt und ganze begradigte Landstriche erstrahlen mit dem ehrenamtlichen Spatenstich wieder zu einer Heimat für Flora und Fauna.

Weiterlesen →

Was ist ein Rettungsschirm-Hebel?

Zur Bewältigung der Finanzkrise haben die Finanzminister der Euroländer am 30.11.2011 ein Modell beschlossen, mit dem die Kreditsumme für verschuldete Eurostaaten verdreifacht bis verfünffacht werden kann, denn die 440 Milliarden des zur Verfügung stehenden „Rettungsschirms“ würden gerade einmal reichen, um Griechenland vor dem Bankrott zu bewahren. Andere Länder wie Italien oder Frankreich sind mit dem Fünf- bis Sechsfachen dieser Summe verschuldet. Wenn auch nur zwei Länder der Eurozone gleichzeitig unterstützt werden müssten, würde der Rettungsschirm bereits nicht mehr ausreichen. Deswegen soll der sogenannte „Billionen-Hebel“ das Kapital des Rettungsschirms über die 1.000-Milliarden-Grenze katapultieren.

Weiterlesen →

Wer leistet Beratung bei der Existenzgründung?

Als Gründer möchte man natürlich von Anfang an alles richtig machen, damit die eigene Geschäftsidee zu einem Erfolg wird. Doch auf dem Weg zum Unternehmer mit einem rentablen Geschäft gibt es viele Stolpersteine und auch jede Menge Formalitäten zu erledigen. Damit die Unternehmensgründung wirklich erfolgreich sein kann und sich alle Investitionen auszahlen, sollten Gründer auf Hilfe nicht verzichten. Neben den öffentlichen Beratungsstellen gibt es auch Agenturen, die Gründer unterstützen. Um das vorhandene Potenzial richtig ausschöpfen zu können, empfiehlt es sich, mehrere Berater aufzusuchen. Die Agentur für Arbeit kann die ersten umfassenden Grundinformationen liefern. Ein persönliches Beratungsgespräch zeigt schnell, welche Gesichtspunkte der Gründer nicht bedacht hat und wo sich Probleme ergeben könnten. Nach diesem Gespräch lassen sich bereits die ersten Eckdaten für die Geschäftsgründung festlegen und mit diesen Unterlagen kann ein Besuch bei der zuständigen Handelskammer erfolgen. Hier werden detaillierte Infos für die gewünschte Branche zur Verfügung gestellt und damit ergibt sich ein genaueres Bild der Lage.

Weiterlesen →

Bundesregierung verspricht mehr Bildungsinitiativen und mehr Jobs

Wir alle wissen: Bildung ist Zukunft – und je besser die Bildung eines Menschen, umso größer sind seine Chancen im Beruf und im Leben insgesamt.

Das weiß auch unsere Bundesregierung, die in den vergangenen zwei Jahren jeweils mehr als 100 Milliarden Euro in die Bildung investiert hat – alles Gelder, die neuen Bildungsinitiativen zu Gute kamen und letztendlich für mehr und bessere Jobs sorgen sollen. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf dem lebenslangen Lernen – und somit umfasst die Förderung, die laut Bundesregierung in den kommenden Jahren stetig weiter steigen soll, nicht nur die Kindergärten, allgemeinbildenden Schulen, ausbildenden Institutionen und Universitäten, sondern auch die berufliche Weiterbildung insgesamt.

Weiterlesen →

Wie viele Schulden werden den Griechen erlassen?

Ganz klar: Griechenland muss gerettet werden, wenn Europa als Ganzes überleben soll. Mehrere Monate dauert das Tauziehen inzwischen schon an – nämlich die Diskussion darüber, wie stark sich die Banken an der Rettung jenes südosteuropäischen Landes beteiligen sollen. Noch immer ist nichts entschieden, noch immer wird verhandelt – nämlich darüber, wie viele Schulden diese Institute Griechenland erlassen müssen, um dem Land eine Chance zu geben, wieder auf die Beine zu kommen.

Mittlerweile ist ein Forderungs-Verzicht von satten 50 Prozent im Gespräch. Das macht zusammen unglaubliche 120 Milliarden Euro – jedoch würde selbst dieser Betrag dem griechischen Staat nicht wirklich weiterhelfen. Schließlich stünde das Land selbst dann noch mit einer Schuldenlast von 105 Prozent des Bruttoinlandsprodukts dar – muss aber eigentlich den Maastricht-Durchschnitt (Staatsverschuldung = maximal 60 Prozent des BIP) oder zumindest den europäischen Durchschnittswert von 80 Prozent erreichen.

Weiterlesen →

Unsinnige Sparziele – Milliarden verzockt?

Derzeit beschließt die Bundesregierung Österreichs den Budgetrahmen bis zum Jahre 2014. Laut Aussage von Kanzler Faymann sowie Finanzminister Pröll werde es Kürzungen geben, die in den einzelnen Ministerien jedoch unterschiedlich ausfallen werden. Mit der Einführung einer sogenannten Massensteuer sei allerdings nicht zu rechnen. Das Bildungs- und Wissenschaftsministerium sei von diesen Budgetkürzungen noch am wenigsten betroffen, dagegen müsse das Außen- und Umweltministerium mit wesentlich höheren Kürzungen rechnen. Die geplanten Einsparungen sowie zusätzlichen Einnahmen werden sich insgesamt auf ca. 1,7 Milliarden Euro belaufen.

Weiterlesen →

Wirtschaftswissenschaftler fordern einen Schuldenerlass

Griechenland steckt in einer finanziellen Krise und daher fordern Wirtschaftswissenschaftler einen Schuldenerlass. Nach Aussage von Bundeskanzlerin Merkel und Finanzminister Schäuble sollen sich private Gläubiger an einem weiteren Hilfspaket beteiligen. Und dieses neue Hilfspaket solle nur zu vierzig Prozent aus Bürgschaften der EU-Mitgliedsstaaten finanziert werden. Für FDP-Bundestagsfraktionsvize Patrick Döring ist die Beteiligung privater Gläubiger an dem Hilfspaket obligatorisch.

Dagegen würde FDP-Fraktionsvize Jürgen Koppelin auch das Risiko einer Staatspleite Griechenlands in Kauf nehmen, wenn das Land im Gegenzug zu den Hilfspaketen nicht noch weitere eigene Schritte zum wirtschaftlichen Aufschwung unternehmen würde. Einige Abgeordnete wünschen sich eine noch stärkere Einbindung des Bundestags bei der Vergabe von Hilfspaketen. Außerdem wurde für weitere Zahlungen an finanziell in Not geratenen EU-Mitgliedsstaaten ein Parlamentsvorbehalt gefordert.

Weiterlesen →

Fördern Nachrichten über die Wirtschaftskrisen eine Rezession?

Die deutsche Wirtschaft hat sich im internationalen Maßstab ausgezeichnet gehalten. Im Vergleich zu anderen Industrieländern wurde Deutschland sehr gut mit den Folgen der weltweiten Finanzkrise von 2008 fertig. Als andere Volkswirtschaften wie zum Beispiel Großbritannien noch mit den Nachwirkungen der Krise kämpften, erholte sich die deutsche Wirtschaft längst schon wieder und nahm Fahrt auf.

Die Frage, ob Nachrichten über Wirtschaftskrisen eine Rezession fördern oder nicht, lässt sich nicht so einfach beantworten. Obwohl Ökonomie eine Wissenschaft ist, die selbst an Universitäten gelehrt wird, basiert doch viel auf persönlichen Entscheidungen, die emotional geprägt sind. Diese Tatsache wird jeder erfahrene Geschäftsmann bestätigen. Von dieser Betrachtungsweise aus könnte man die Frage daher durchaus mit einem eindeutigen Ja beantworten. Andererseits muss man als Geschäftsmann und Ökonom wichtige Entscheidungen treffen, die manchmal das Leben tausender Menschen beeinflussen. Für diese Entscheidungen sind vollständige und detaillierte Informationen unverzichtbar. Ökonomische Fakten verschwinden schließlich nicht, wenn sie einfach ignoriert werden. Aus diesem Blickwinkel heraus sind Nachrichten über Wirtschaftskrisen für die Entscheidungsfindung unverzichtbar. Man kann nur die richtigen Entscheidungen treffen, wenn man über die korrekten und vollständigen Informationen verfügt.

Weiterlesen →