Fördern Nachrichten über die Wirtschaftskrisen eine Rezession?

Die deutsche Wirtschaft hat sich im internationalen Maßstab ausgezeichnet gehalten. Im Vergleich zu anderen Industrieländern wurde Deutschland sehr gut mit den Folgen der weltweiten Finanzkrise von 2008 fertig. Als andere Volkswirtschaften wie zum Beispiel Großbritannien noch mit den Nachwirkungen der Krise kämpften, erholte sich die deutsche Wirtschaft längst schon wieder und nahm Fahrt auf.

Die Frage, ob Nachrichten über Wirtschaftskrisen eine Rezession fördern oder nicht, lässt sich nicht so einfach beantworten. Obwohl Ökonomie eine Wissenschaft ist, die selbst an Universitäten gelehrt wird, basiert doch viel auf persönlichen Entscheidungen, die emotional geprägt sind. Diese Tatsache wird jeder erfahrene Geschäftsmann bestätigen. Von dieser Betrachtungsweise aus könnte man die Frage daher durchaus mit einem eindeutigen Ja beantworten. Andererseits muss man als Geschäftsmann und Ökonom wichtige Entscheidungen treffen, die manchmal das Leben tausender Menschen beeinflussen. Für diese Entscheidungen sind vollständige und detaillierte Informationen unverzichtbar. Ökonomische Fakten verschwinden schließlich nicht, wenn sie einfach ignoriert werden. Aus diesem Blickwinkel heraus sind Nachrichten über Wirtschaftskrisen für die Entscheidungsfindung unverzichtbar. Man kann nur die richtigen Entscheidungen treffen, wenn man über die korrekten und vollständigen Informationen verfügt. Weiterlesen →

Sinnvolle Aufbauhilfen für Schuldenstaaten

Überschuldung ist ein Problem, mit dem nicht nur Länder wie Griechenland, Italien, Irland oder Portugal konfrontiert sind. Auch die größte Volkswirtschaft der Welt, die USA, hat mit einer geradezu astronomisch hohen Staatsverschuldung zu kämpfen. Dasselbe trifft auf Japan und Großbritannien zu, um nur einige Nicht-Euro-Länder zu erwähnen. Noch vor wenigen Jahren waren solche Probleme nur von einigen der ärmsten Länder der Dritten Welt bekannt. Dass auch Industriestaaten in Europa davon betroffen werden würden, konnte sich damals wahrscheinlich niemand vorstellen. Weiterlesen →

Wirtschaftshilfen vom Staat in Krisenzeiten

Es gibt viele Beispiele für Wirtschaftshilfen von Staaten in Krisenzeiten, die in unterschiedlicher Form auftreten. Zu diesen Hilfen zählen Katastrophenhilfe, humanitäre Hilfe, Entwicklungshilfe und auch der neue Euro-Rettungsschirm, der überschuldete Staaten aus der Eurozone vor der Staatspleite bewahren soll.

Bei Katastrophenhilfe und humanitärer Hilfe handelt es sich nicht um rein wirtschaftliche Hilfen für einen Staat, sondern vor allem um aktive Hilfe für Menschen, die durch Naturkatastrophen, Krieg oder Epidemien in Not geraten. Jedoch werden für solche Hilfsaktionen beträchtliche Gelder aufgewendet, große Spendenaktionen in vielen Ländern der Welt ins Leben gerufen und meist auch finanzielle Wiederaufbauhilfen gewährt. So wurden beispielsweise der Regierung Haitis nach dem schweren Erdbeben im Jahr 2010 Hilfsgelder für den Wiederaufbau in Höhe von 9,9 Milliarden Dollar auf einen Zeitraum von 10 Jahren verteilt zugesagt. Weiterlesen →

Konjunkturdämpfer für die weltweite Wirtschaft

Die Finanzkrise im Sommer 2008 wurde durch den Zusammenbruch einer amerikanischen Investmentbank ausgelöst. Dadurch wurde ein Dominoeffekt in Gang gesetzt, der rasend schnell um sich griff. Letztendlich waren Unternehmen in weit entfernten Ländern betroffen, die mit dem auslösenden Ereignis keine direkte Verbindung hatten. Die Ursache dafür liegt darin, dass die modernen Volkswirtschaften miteinander vernetzt sind. In der Sprache der Ökonomen wird dieser Effekt Globalisierung genannt.

Globalisierung hat zumindest für hoch entwickelte Industriestaaten positive Auswirkungen, sichert sie doch eine kontinuierliche Versorgung mit unverzichtbaren Rohstoffen und eröffnet weltweite Absatzmärkte für die industriellen Produkte des Landes. So vorteilhaft die globale Vernetzung auch ist, bringt sie doch Nachteile mit sich. Gibt es an einer Stelle des Systems Probleme, können sie sich auf das gesamte System übertragen, wenn sie nicht rechtzeitig gelöst werden. Das passierte bei der letzten Finanzkrise und geschieht jetzt wieder. Weiterlesen →

Die konjunkturelle Erholung der Wirtschaft im Aufschwung

Die Industrie in Deutschland kann auch weiterhin einen Aufwärtstrend bei Aufträgen verbuchen. Besonders gut ist dieser Aufschwung bei den Herstellern von Konsumgütern zu erkennen. Eine anhaltende Binnenkonjunktur sowie starke Exporte kurbeln die Wirtschaft weiter an und verheißen für die kommenden Jahre gute Aussichten.

Bereits im Jahr 2010 machte sich die konjunkturelle Erholung der Wirtschaft in Deutschland bemerkbar. Viele Unternehmen nutzten diese Gelegenheit und reagierten auf die gestiegene Nachfrage an Produkten aus der Region dementsprechend. Die Ertragssituation der Unternehmen verbesserte sich, die Anzahl der Auftragseingänge stieg an. Außerdem erhöhte sich auch die Produktionsauslastung. In Mittelfranken beispielsweise rechnet im Schnitt jedes dritte Unternehmen mit einem Anstieg des Umsatzes in den kommenden Monaten. Verantwortlich für diesen Trend sind in erster Linie die erfreulichen Aussichten auf dem Arbeitsmarkt. Bedingt durch die bis jetzt positive Entwicklung blicken viele Unternehmen auch für das kommende Jahr in eine optimistische Zukunft. In Mittelfranken rechnen gut 36 Prozent der befragten Unternehmen mit einer weiteren Verbesserung der Auftragslage für die folgenden Monate, gerade einmal 10 Prozent befürchten eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage. Weiterlesen →

Deutsche Wirtschaft im Strudel der Schuldenkrise

Im Moment geht es der deutschen Wirtschaft noch gut. Die Auftragsbücher sind voll, viele Firmen investieren und die Arbeitslosigkeit ist laut Angaben der zentralen Agentur für Arbeit in Nürnberg auf dem niedrigsten Stand seit 19 Jahren. Das rosige Bild wird jedoch durch Wolken getrübt, die am Horizont aufziehen. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass sich das wirtschaftliche Wachstum im letzten Quartal des Jahres 2011 erheblich verringern wird. Für 2012 rechnen Wirtschaftsexperten damit, dass das Wachstum fast zum Stillstand kommen wird. Weiterlesen →

Banken retten und kein Ende in Sicht

Die weltweite Finanzkrise wurde im Sommer 2008 durch den Zusammenbruch einer amerikanischen Investmentbank ausgelöst. In Deutschland wurde ein solcher Vorfall nur durch das massive Eingreifen des Staates verhindert, indem er bedrohten Banken gigantische Summen zur Stützung gewährte.

Der Normalverbraucher hat für solche Maßnahmen im Allgemeinen nur wenig Verständnis, weil er die Zusammenhänge nicht kennt. Er denkt nur an seine Ersparnisse, die in Gefahr sein könnten, und sieht nicht, was sonst noch geschieht oder wichtig ist. Die moderne Wirtschaft ist wie ein enges Netz, das unter großer Spannung steht. Entsteht auch nur ein kleines Loch, reißt das ganze Netz auseinander. Die einzelnen Maschen des Netzes sind die verschiedenen Unternehmen. Banken sind ein unverzichtbarer Teil des Netzwerks, da sie die Aufgabe haben, den Unternehmen frisches Geld zur Verfügung zu stellen. Auch wenn die Auftragslage gut ist und die Firma Gewinn macht, braucht sie Kredite. Erteilt ein Kunde einen Großauftrag, wird dieser erst nach Fertigstellung bezahlt. Um ihn aber produzieren zu können, braucht die Firma Rohstoffe und Materialien. Wahrscheinlich ist auch die Anschaffung neuer Maschinen und Anlagen nötig, um den Auftrag fertigzustellen. All das kostet Geld. Jedoch haben selbst Großunternehmen nicht so umfangreiche finanzielle Reserven, dass sie das aus eigenen Mitteln bezahlen könnten. Eine Finanzierung durch Banken ist unumgänglich. Weiterlesen →

Globale Kredite eingrenzen durch politische Vorgaben

Obwohl sich die Wirtschaft im Zuge des Aufschwungs befindet, ist mit einer schnellen Konjunktur dennoch nicht zu rechnen. Vor allem die Finanzierung der Wirtschaft dürfte in den nächsten Jahren schwieriger werden, denn nach zwei Krisenjahren sind die finanziellen Reserven in der deutschen Wirtschaft teilweise erschöpft. Hinzu kommt noch, dass es für die Unternehmen immer schwieriger sein wird, einen Kredit zu bekommen, denn die Bilanzen spiegeln das Krisenjahr 2009 wider. Und genau diese Bilanzen sind auch die Grundlage für die rechtlich vorgeschriebenen und betriebswirtschaftlich notwendigen Bonitätsprüfungen, sodass auch auf dem Kreditmarkt mit erheblichen Auswirkungen gerechnet werden muss. Weiterlesen →

Lösungen in Sicht auf dem G20-Gipfel?

Auf dem G20-Gipfel in Cannes war die Eurokrise das Hauptthema. Eine zufriedenstellende Lösung wurde nicht gefunden. Es kam lediglich zu einer Einigung in Bezug auf bestimmte Lösungsansätze. Italien soll nun durch den Internationalen Währungsfonds überwacht werden. Auch ein Umbau der Großbanken wird angestrebt. So müssen die weltweit größten Banken ihre Geschäfte sicherer gestalten. Ein Ende der Krise ist nicht abzusehen. Alle Teilnehmer des G20-Gipfels sind sich ihrer Verantwortung für das weltweite Wachstum und der damit verbundenen Aufgaben jedes einzelnen Landes bewusst. Weiterlesen →

Schuldenstaaten dürfen nicht kaputtsaniert werden

Um ihre Schulden zu tilgen, sind hoch verschuldete Staaten auf die Mithilfe anderer Länder angewiesen. Innerhalb der Eurozone wurde hierfür bereits ein Rettungsschirm gegründet. Wirtschaftlich starke Länder zahlen in den EFSF ein, aus welchem verschuldete Staaten Kredite erhalten. Doch auch Staatsanleihen werden von den Notenbanken oder privaten Gläubigern aufgekauft. Diese Rettungsmaßnahmen gehen jedoch zulasten einzelner Bürger, welche Defizite ihres Heimatlandes beispielsweise durch Steuererhöhungen ausgleichen müssen. Um Gelder des Rettungsschirmes in Anspruch nehmen zu können, liegt es an den verschuldeten Ländern, erhebliche Einsparungen vorzunehmen, welche sich auch auf den einzelnen Bürger auswirken. Hierzu gilt es, Reformen zu entwickeln, deren Umsetzung sich oft schwierig gestaltet. Weiterlesen →